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Im Trio der so gut wie baugleichen Stadt-Flitzer Citroen C1, Peugeot 107 und Toyota Aygo, tritt der Aygo am eigenständigsten auf. Das Fahrwerk wirkt besser abgestimmt und auch die aus Kostengründen fast identischen Innenarmaturen passen beim Japaner am besten zum Toyota-Lenkrad.
Im dichten Stadtverkehr ist der Aygo ein Sympathie-Auto, das gern in Kolonnen hineingelassen wird. Und dass man bei einer Gesamtlänge von 3,4 Meter eigene Türen für die zweite Reihe zur Verfügung hat, verblüfft Mitreisende. Dafür sind die Hecksäulen (C-Säulen) so breit, dass man trotz der kleinen Maße beim Einparken die Übersicht vermisst.
In der getesteten Version Club u. a. serienmäßig: CD-Radio mit 6 Lautsprechern, Pollenfilter, Kopfairbag vorn und hinten, Klimaanlage. Als Extra im Sportpack um 680 Euro: Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer, Drehzahlmesser. Zusätzlich: Das leicht zu bedienende und vor allem rechnerisch extrem schnelle Navigationsgerät Tom-Tom (680 ).
Schwachstelle des quirligen kleinen Japaners könnte der Preis und die geringe Variabilität der Ausstattung sein. Elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, ISOFIX-Halterung und Klimaanlage gibt es ausschließlich in der Topversion. Und schielt man zu scharf kalkulierten Konkurrenten wie dem VW Fox (ab 9990 Euro), wo man als Extra auch ESP, allerdings ausschließlich 3 Türen bekommt, scheinen 12.298 Euro für den weniger hochwertig wirkenden Aygo Club trotz der Mehrausstattung etwas hoch angesetzt.
Dafür ist das Design sehr jugendlich und emotional und kommt besonders bei jungen Kunden gut an. Eine Geschmackssache.
Praxis im Toyota Aygo 1.0 VVT-i
Motor/Antrieb (Note 2)
Plus: Der kompakte 3-Zylinder-Benziner bereitet dank des geringen Gesamtgewichts geradezu sportlichen Fahrspaß, muss aber dazu hochtourig gefahren werden. Geringer Verbrauch.
Minus: Wie bei 3-Zylinder-Motoren üblich, ist der Antrieb sehr laut.
Komfort (Note 3)
Plus: Ausreichend Kopffreiheit und Seitenhalt auf den vorderen Sitzen.
Minus: Keine Haltegriffe und Sakko-Haken, alle Ablagen ohne rutschfesten Belag und Klappe, kein Innengriff bei Heckklappe, Heckscheibenwischer bearbeitet zu kleinen Bereich.
Fahrverhalten (Note 2)
Plus: Lenkung bleibt trotz kurzem Radstand auch bei hohem Tempo sehr ruhig, komfortabel-neutrales Fahrwerk.
Minus: Zu geringe Lärmdämmung zwischen Motor und Innenraum, sowie vom Unterboden her (Rollsplit!)
Platz/Variabilität (Note 2)
Plus: Kopffreiheit des Viersitzers ist in der zweiten Reihe erstaunlich gut. Sitze (nur in Topversion Club!) 50:50 umlegbar.
Minus: Hohe Ladekante. In der Wagenklasse beliebte Details wie Haken für Einkaufstaschen fehlen. ISOFIX nur in Top-Version.
Messwerte (Note 3)
Topspeed: 157 km/h. Beschleunigung: von 0 bis 100 km/h in 14,2 Sekunden. Testverbrauch: 5,8 Liter auf 100 km. Preis (Toyota Aygo 1.0 VVT-i Club): 12.298 Euro (inkl. aller Abgaben)
Daten ab Werk
Motor
Drei Zylinder in Reihe, 998 ccm, 50 kW/68 PS bei 6000/min, 93 Nm bei 3600/min, vier Ventile pro Zylinder, zwei obenliegende Nockenwellen, Leichtmetall-Zylinderkopf und -block.
Kraftübertragung
auf die Vorderräder, 45-Gang-Schaltgetriebe
Fahrgestell
selbsttragende Karosserie; vorne Federbeine und unterer Querlenker; hinten Verbundlenkerachse, vorn und hinten Kurvenstabilisator, Schraubenfedern und Teleskopdämpfer.
Fahrwerk
Vorne Scheibenbremsen, hinten Trommeln, ABS mit EBD; Handbremse auf Hinterräder; Zahnstangenlenkung mit Servo, Treibstofftank 40 Liter, Reifen 165/65 R 14, Felgen 4 J.
Abmessungen und Gewichte
Radstand 2340 mm, Länge 3405 mm, Breite 1615 mm, Höhe 1465 mm, 840 kg 10 Meter Wendekreis.
Verbrauch
auf 100 km (lt. Werk): städtisch 5,5, außerstädtisch 4,1, gesamt 4,6 Liter. (95 Oktan)
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