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Speziell für Europa wird Suzukis neuer SX4 in Ungarn gebaut und ist ab April in Österreich erhältlich. Als zivile Mischung zwischen kleinem Geländewagen und Schrägheck-Limousine rangiert er größenmäßig mit seinen 4,10 Meter zwischen B- und C-Segment (zwischen z.B. VW Polo und Golf) und ist eigentlich bis auf den Kühlergrill und die Markenzeichen identisch mit Fiats Sedici. So stammt auch der Dieselantrieb und das nur im Selbstzünder erhältliche 6-Gang-Getriebe des SX4 von den Italienern, mit denen man nächstes Jahr einen Kleinstwagen (á la Toyota Aygo) mit Allrad bauen will.
Das Diesel-Aggregat ist eine bekannt gelungene Motorisierung (mit Partikelfilter inkl.), werkelt allerdings im SX4 (wegen zu schwacher Lärmdämmung) ziemlich laut. Der Benziner ist dafür leistungsmäßig im 1650-Kilo-Bröckerl keine allzu sportliche Offenbarung. Ansonsten erfreute das sehr straffe Fahrwerk, das Suzukis gelungenen neuen Swift entnommen und ausgebaut wurde. Weiters: sehr gute Sitze, ordentliche Verarbeitung bei schlichtem, aber übersichtlichem Design und für die Größe ausreichend Platz für Fondpassagiere. Die asymmetrisch geteilte Rücksitzbank ist leider nicht zu einer flachen Ladefläche umlegbar und auch nicht verschiebbar. Bei Autobahntempo rauscht der Wind ziemlich um die großen, etwas ungünstig angebrachten Außenspiegel, und der Wenderadius ist eher üppig.
Suzukis SX4 wird in Österreich ab 15.790 Euro mit Frontantrieb (und ohne Dachreling) zu haben sein für jene, die damit in Wahrheit eh nicht ins Gelände fahren und lieber etwas weniger ausgeben. Die Allrad-Version (4WD abschaltbar und mit zuschaltbarem Sperrdifferenzial) kostet ca. 2500 Euro extra.
In der Grundausstattung gibt es unter anderem 6 Airbags, ABS mit EBD, Fernbedienung und Sitzheizung. Radio und ESP sind nicht inkludiert.
In der Diesel-Topversion mit Allrad um 22.290 Euro bekommt man dafür neben ESP, CD-Radio mit 8 Lautsprechern, Klimaanlage, Alu-Felgen u.a. auch ein Navigationsgerät.
Und: Wer sich statt dem preislich sehr ähnlichen Fiat Sedici für den SX4 entscheidet, kann sich als Zuckerl Suzukis recht gefällige Exklusiv-Farbe "Sunlight Copper" (ein Orange-Metallic-Ton) aussuchen.
Die Motoren
BENZINER: 1.6 VVT: Vier Zylinder in Reihe, vier Ventile/Zylinder, 1586 ccm, 79 kW/107 PS bei 5600/min, 145 Nm bei 4000/min, 0 bis 100 km/h in 10,7 sec. (4x4-Version: 11,5 sec.), 180 km/h (4x4-Version: 170 km/h), Verbrauch (städtisch/außerstädtisch/gesamt): 8,5/5,8/6,8 (4x4-Version: 8,9/6,1/7,1)
DIESEL: 1.9 JTD: Vier Zylinder in Reihe, zwei Ventile/Zylinder, 1910 ccm, 88 kW/119 PS bei 3500/min, 280 Nm bei 2000/min, 0 bis 100 km/h in 10,5 sec. (4x4-Version: 11,2 sec.), 190 km/h (4x4-Version: 180 km/h), Verbrauch (städtisch/außerstädtisch/gesamt): 7,8/5,5/6,3 (4x4-Version: 8,1/5,7/6,6)
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