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Schon der etwas eigenwillige Name "B9 Tribeca" deutet an: Dieser Allrad-SUV bleibt – zumindest bei uns in Österreich – ein Exot: Während ein Norm-Stadtverbrauch von mehr als 17 Liter Superbenzin aus einem 6-Zylinder-Boxermotor im Land der unbegrenzten Möglichkeiten USA (noch) keinen erschreckt, wird Subaru trotz Allradkompetenz in der Alpenrepublik ohne einen weniger trinkfesten Dieselantrieb im Programm nicht viele Tribeca-Fans haben.
Dafür fällt man auf Österreichs Straßen mit diesem Raumschiff wenigstens auf. Die Bezeichnung Raumschiff verdient sich der B9 Tribeca nicht wegen guter Stauraumaufteilung, sondern für das erstaunlich elegante Armaturendesign, das bis in den Fußraum aus einem Guss durchgestylt wirkt. Allerdings hat man dann bei den Lenkradschalthebeln eingespart, die uralt und völlig unpassend aussehen und der strenge Kunststoffgeruch im Fond scheint auch eher von gestern zu sein.
Den B9 Tribeca gibt es wie bereits erwähnt ausschließlich mit einem Benzinmotor und darüberhinaus auch nur in einer (überkompletten) Ausführungsversion. Unter anderem in der Serienausstattung: ABS mit Stabilitätsprogramm, 6 Airbags, ISOFIX-Kindersitzverankerungen, Nebelscheinwerfer, Lederausstattung, Tempomat, Klimaautomatik, Sitzheizung, CD-Radio mit 9 Lautsprechern, DVD-Spieler für zweite Reihe, Navigationssystem. Außerdem ist das Fahrzeug mit einer ausklappbaren dritten Sitzreihe versehen. Zweite und dritte Reihe sind geteilt umklappbar.
Praxis im Subaru B9 Tribeca
Motor/Antrieb (Note 4)
Plus: Bulliger 6-Zylinder-Boxer (technisch eine Rarität am Markt), der auch im Subaru Outback werkelt.
Minus: Extrem trinkfreudiger Antrieb, der (wie das ganze Fahrzeug) auf den US-Markt abgestimmt ist.
Komfort (Note 2)
Plus: Ansprechende modernes Cockpit- und Armaturen-Design; riesige (optisch mäßig attraktive) Rückspiegel.
Minus: Bedienung mancher Schalter umständlich.
Fahrverhalten (Note 3)
Plus: Stressfreies, sicheres Lenkgefühl.
Minus: Fahrwerk amerikanisch-weich, indirekte Lenkung, trotz Allrad (wegen Fahrzeugschwerkpunkt und Gewicht) schwaches Kurvenverhalten bei flotter Fahrt.
Platz/Variabilität (Note 3)
Plus: 3. ausklappbare Sitzreihe bietet erstaunlich gute Platzverhältnisse.
Minus: Viel zu wenig sinnvolle Ablagen für so ein Riesenauto; Handschuhfach winzig; kein Platz für Bordbuch
Messwerte (Note 3)
Topspeed: 195 km/h. Beschleunigung: von 0 bis 100 km/h in 9,7 Sekunden. Testverbrauch: 15,2 Liter auf 100 km. Preis (Es gibt nur eine Ausführungsvariante): 59.990 Euro (inkl. aller Abgaben in Österreich)
Daten ab Werk
Motor
6-Zylinder-Boxer, 2999 ccm, 184 kW/250 PS bei 6600/min, 297 Nm bei 4200/min, vier Ventile in V pro Zylinder, 2x2 obenliegende Nockenwellen, Leichtmetall-Zylinderköpfe und -block, vierfach gelagerte Kurbelwelle
Kraftübertragung
permanenter Allradantrieb, 5-Stufen-Automatik mit Sportshift
Fahrgestell
selbsttragende Karosserie; vorne Federbeine und Dreiecksquerlenker; hinten Doppelquerlenker, vorn und hinten Kurvenstabilisator
Fahrwerk
Vierrad-Scheibenbremsen (belüftet), ABS und Stabilitätsprogramm VDC; Feststellbremse mit Fußpedal auf Hinterräder; Zahnstangenlenkung mit elektr. Servo, Treibstofftank 64 Liter, Reifen 255/55 R 18, Felgen 8 J.
Abmessungen und Gewichte
Radstand 2750 mm, Länge 4820 mm, Breite 1880 mm, Höhe 1690 mm, ab 1885 kg 10,8 Meter Wendekreis.
Verbrauch
auf 100 km (lt. Werk): städtisch 17,1, außerstädtisch 9,5, gesamt 12,3 Liter. 95 Oktan.
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