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SsangYong: Stern-Schnuppen

SsangYong startet mit Mercedes-Technik und 4x4 automobil durch.



Ssangyong Rexton 2.7 TD Front
Foto: SsangYong

Sehr hell leuchtete die Marke Ssangyong bisher nicht an Österreichs Autohimmel, obwohl man seit 1991 durch eine Kooperation mit Mercedes im Bereich Motoren und Getriebe vom Glanz des Schwaben-Sterns mitprofitiert. Zumindest im Heimatland Korea ist man aber bei den SUV-Modellen 2003 schon Marktführer vor den Konkurrenten Hyundai und Kia. Und da Ssangyong nach der Ausgliederung bei Daewoo jetzt auch wieder auf eigenen Rädern steht, will man in der bewährten Allrad-Nische mit verbesserten bzw. günstigeren Modellen auch in Österreich durchstarten.

Ssangyong Rexton 2.7 TD Cockpit
Foto: SsangYong

Größter Hoffnungsträger ist der Ssangyong Rexton, der jetzt mit einem 165-PS-Dieselmotor (vorher nur 120 PS) auf Wunsch sogar als 7-Sitzer geliefert wird und neben einem aus italienischer Designer-Schmiede (Giugiaro) stammenden Facelift auch ein besseres Fahrwerk verpasst bekommen hat. Der Neue fährt sich zwar nicht mehr ganz so schaukelweich wie seine Geschwister Musso und Korando, bei Lastwechseln fühlt man sich dennoch ein wenig wie auf hoher See.

Ssangyong Rexton 2.7 TD Heck
Foto: SsangYong

Dafür ist man preislich immerhin schon ab 29.550 Euro (ausstattungsmäßig inklusive ABS, Anti-Schleuderprogramm ESP und CD-Radio) dabei und sieht die lastwagenartige Schaltung (leider sowohl in Rexton, und Musso als auch im Korando) als Teil des exotischen automobilen Abenteuers, ebenso wie die recht rustikale Verarbeitung in allen drei Fahrzeugen und die eher etwas billig anmutende Materialauswahl im Innenraum.

Ssangyong Musso Pickup 2.9 TD Front
Foto: SsangYong

Interessant vor allem fürs Land und für Almwirte ist auch der Ssangyong Musso, den es jetzt auch als Pick-up-Version mit insgesamt zwei Sitzreihen gibt. Für ihn fällt nämlich in Österreich nach dem Steuerrecht für Lastfahrzeuge keine NOVA an, weshalb er schon ab günstigen 20.600 Euro zu haben ist. Den Ssangyong Korando gibt es ab 22.450 Euro in Österreich zu kaufen.


Ssangyong Korando 2.9 TD Front
Foto: SsangYong
Die Motoren
Rexton (2,7 TD): Fünfzylinder-Reihenmotor mit Direkteinspritzung, Turbolader und Ladeluftkühler, vier Ventile pro Zylinder, 2696 ccm, 121 kW/165 PS bei 4000/min, 340 Nm bei 1800/min, 0 bis 100 km/h in 13,2 sec, 177 km/h, Verbrauch städtisch/außerstädtisch/gesamt: 10,7/7,4/8,6 Liter Diesel.
Musso und Korando (2,9 TD): Fünfzylinder-Reihenmotor mit Turbolader, 2874 ccm, 88 kW/120 PS bei 4000/min, 256 Nm bei 2250/min, 0 bis 100 km/h in 16,0 sec, 160 km/h, Mix-Verbrauch ca. 8,6 Liter Diesel.


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© Ein Testbericht von Pkwtest Online-Magazin (03-08-04) – Feedback und Anfragen bitte an tubbs(at)pkwtest.com