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Peugeot 308CC: Grinsekatze

Das erste Mittelklasse-Cabrio, das mit dem von Mercedes bekannten "Nacken-Fön" auf den Markt kommt.



Peugeot 308CC Coupé-Cabriolet Front
Picture by Peugeot

Als Peugeot 2000 mit seinem ersten Coupé-Cabriolet (mit versenkbarem Stahldach statt mit Fetzendachl) startete, war einzig Mercedes in diesem CC-Segment vertreten. Neun Jahre später kann der Kunde zwischen 14 verschiedenen Coupé-Cabrios wählen. Da muss der französische Co-Pionier schon Gas geben, um die Konkurrenz zu parieren.

Pünktlich zu Beginn der (hoffentlich) wärmeren Jahreszeit kommt nun der 308 CC bei uns auf den Markt. Vorerst mit einem starken Benziner und einem ebensolchem Diesel. Zwei schwächere Motorisierungen (siehe Kasten Seite 2) folgen im Sommer. Mit 36 von 37 Crashtest-Punkten (5 Sterne) liegt das offene Coup‚ an der Spitze in Sachen Sicherheit. Dies und die Dach-Mechanik, die 20 Sekunden zum Öffnen benötigt (bei bis zu 12 km/h), sorgen aber auch dafür, dass der 308 CC ein schweres Bröckerl ist. 1500 bis 1600 Kilo bringt das neueste Grinsekätzchen der Löwen-Marke auf die Waage. Die Folge: Während sich der 150-PS-Benziner dank Turbo und reichlich Schub mit einem fein zu schaltenden Sechsgang-Getriebe ab Drehzahlkeller noch ziemlich sportlich fährt, wirkt der Diesel trotz üppig klingender 340 Nm Drehmoment nicht wirklich spritzig.

Peugeot 308CC Coupé-Cabriolet Cockpit
Picture by Peugeot

Bei ersten Tests gefiel der von Mercedes abgeschaute, im Sitz integrierte Nacken-Fön Airwave (als Extra), der die Cabrio-Saison bei vernünftiger Kopfbedeckung deutlich verlängert. Das nur im Paket erhältliche Windschott lässt sich elegant im Kofferraumboden verstauen. Und die farbige Armaturenverkleidung aus Leder (Volllederausstattung als Extra) wirkt wirklich sehr elegant. Das Fahrwerk ist komfortabel, nicht zu hart abgestimmt. Die Lärmdämmung ist auch bei Autobahntempo (geschlossen) ausgezeichnet. Die zweite Reihe ist (wie in dieser Klasse üblich) eher nur als Notsitz für kurze Strecken geeignet. Ebenfalls klassentypisch: Dass der Kofferraum bei geöffnetem Verdeck nur Wochenendgepäck (226 Liter) aufnimmt.

Der 308 CC ist in zwei Ausstattungsvarianten ab 25.990 Euro (kleiner Benziner ohne ESP, Preis in Österreich) zu haben. Serienmäßig in der Basisversion unter anderem: sechs Airbags, ABS, Klimaanlage, CD-Radio.

Als Extra u.a. erhältlich: Xenon-Licht, Einparkhilfe, Tempomat, beheizbare Sitze.


Peugeot 308CC Coupé-Cabriolet Heck
Picture by Peugeot
Die Motoren
1.6 I 16V Vti: Vierzylinder-Benziner, 1598 ccm, 88 kW/120PS bei 6000/min, 160 Nm bei 4250/min, 0 bis 100 km/h in 12,5 sec., 195 km/h, Gesamtverbrauch: 7,1 l/100 km.
Neupreis: ab EUR 25.990 (in Österreich)
1.6 I 16V THP: Vierzylinder-Benziner, 1598 ccm, 110 kW/150 PS bei 5800/min, 240 Nm bei 1400/min, 0 bis 100 km/h in 9,8 sec., 215 km/h, Gesamtverbrauch 7,5 l/100 km.
Neupreis: ab EUR 29.890 (in Österreich)
1.6 I HDi FAP: Vierzylinder-Diesel, 1560 ccm, 82 kW/112 PS bei 3500/min, 270 Nm bei 1750/min, 0 bis 100 km/h in 12,2 sec., 192 km/h, Gesamtverbrauch: 5,3 l/100 km.
Neupreis: ab EUR 28.130 (in Österreich)
2.0 I HDi FAP: Vierzylinder-Diesel, 1997 ccm, 103 kW/140 PS bei 4000/min, 320 Nm bei 2000/min, 0 bis 100 km/h in 10,8 sec., 208 km/h, Gesamtverbrauch: 5,9 l/100 km.
Neupreis: ab EUR 30.980 (in Österreich)


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© Ein Testbericht von Pkwtest Online-Magazin (03-03-09) – Feedback und Anfragen bitte an tubbs(at)pkwtest.com