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Nicht nur Rallye-Asse wie Manfred Stohl und Raimund Baumschlager gönnen sich in Österreich den neuen Mitsubishi Lancer Evolution VIII als Dienstwagen, sondern auch so manch Evo-fanatischer Normalverbraucher. Wie jener Landarzt bei Kufstein, der Hausbesuche bei passender Witterung derzeit noch mit seinem Evo 7 absolviert und jetzt den Nachfolger ins Auge fasst...
Ein geileres – pardon – feineres Auto kann man wohl derzeit in puncto Fahrdynamik und Straßenlage für 48.500 Euro (in Österreich) nicht bekommen. Mitsubishi bietet nämlich unter dem Kürzel AWC (All-Wheel Control) ein bei Serienautos einzigartig ausgefeiltes Traktions-Kontrollsystem an, das – sehr vereinfacht gesagt – nicht wie gewöhnliche Anti-Schlupf-Programme die Räder im Ernstfall abbremst, sondern unverschämterweise ganz im Gegenteil die Außenräder sensorgesteuert für verbesserte Traktion beschleunigt. Das schwindelerregende Ergebnis: Der Allradler zieht mit seiner extrem direkten Lenkung in geübter Hand noch schneller rutschfrei durch die Kurve.
Auf dem Markt ist der Evo 8 bei uns mit 265 PS und 5-Gang-Getriebe und ausstattungsmäßig mit Klimaanlage, Sport-Schalensitzen und handgefertigtem Karbon-Heckflügel. Die Innenausstattung fällt aus wie beim Normal-Lancer, nur der Tacho wird als Hauptinstrument vom Drehzahlmesser nach links verdrängt, und in der Mittelkonsole gibts ein neckisches Knopferl, das dem Turbolader bei Vollbelastung eine kühlende Dusche verpasst.
Wichtige Verbesserung zur einzigen Konkurrenz in dieser Klasse, dem ebenfalls 1470 Kilo schweren Subaru Impreza WRX STi: Der gleichstarke Motor entwickelt jetzt bereits 355 Nm bei 3500/min. Beim WRX STi sinds 343 Nm bei 4000/min. Die Konkurrenz wird wohl darauf antworten, aber auch der Evolution 9 ist schon in der Entwicklung...
Der Motor
4 Zylinder, 16 Ventile mit Turbolader und Intercooler, 1997 ccm, 195 kW/265 PS bei 6500/min, 255 Nm bei 3500/min, 0 bis 100 km/h in 6,1 sec, 245 km/h, Mix-Verbrauch 10,9 Liter.
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