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In Verruf geraten sind während der Wirtschaftskrise des vergangenen Jahres große SUVs. Während hier deutliche Verkaufseinbrüche die Folge waren, wächst in Europa nach wie vor der Markt für sparsamere und kleinere so genannte Kompakt-SUVs. Allein die höhere Sitzposition gegenüber normalen Pkw scheint vielen Kunden wichtig. Kia schickt ab Mitte September (nach sechs Jahren Bauzeit des Vorgängers) den neuen Sportage ins Rennen gegen Nissan Qashqai und Co. Konzernschwester Hyundai bietet auf derselben Plattform mit den gleichen Motoren bereits den iX35 an. Kias Sportage liegt preislich in etwa gleich, bietet aber das sportlichere Image, sieben Jahre Garantie und das neue Allradsystem "Dynamax" mit "intelligenter" 4x4-Kupplung, die Magna in Österreich entwickelt hat.
Zum Start stehen ein großer Diesel und ein großer Benziner parat. Der Diesel (sechs Gänge oder Automatik) überzeugte bei ersten Tests. Der nicht mehr ganz neue Benziner (fünf Gänge) wirkt trotz seiner 163 PS mit den gut 1500 Kilo ein wenig gequält und muss ordentlich hochgedreht werden. Beide zerren in der Frontantriebsversion beim kräftigen Tritt aufs Gas recht spürbar an der eher leichtgängigen Lenkung.
Es lohnt sich auch, bis Jahresende zu warten. Da wird ein kleinerer Turbodiesel nachgereicht sowie Kias erster Benziner mit Direkteinspritzung (GDi). Nur diese beiden haben dann auch serienmäßig Start/Stopp.
An Bord punktet der neue Sportage mit sehr guten Sitzverhältnissen in beiden Reihen, einem gut in der Hand liegenden sportlichen Lenkrad, einer fast ebenen Ladefläche (bis 1353 Liter Volumen) sowie reichlich Ablagen, allerdings ohne Anti-Rutschbelag.
Erstaunlich komplett ist das Fahrzeug schon in der Grundausstattung (z.B. 1.6 Benziner "Cool" ohne Allrad ab 21.990 Euro). Serie sind dort: sechs Airbags, ABS, ESP, Klimaanlage mit kühlbarem Handschuhfach, CD-Radio mit Bluetooth und Tempomat.
Der topausgestattete große Diesel "Active Pro" mit Allrad und Automatik wird 34.690 Euro kosten. Hier sind dann auch u.a. Rückfahrkamera, Xenonlicht, 18-Zoll-Räder sowie als Besonderheit eine Sitzheizung für vorn und hinten inklusive.
Ein Glas-Panoramaschiebedach kostet 1200 Euro.
Die Motoren
BENZINER: 1.6 GDi: Vierzylinder-Benziner mit Direkteinspritzung; 1591 ccm; 103 kW/140 PS bei 6200/min., 166 Nm bei 4500/min.
2.0 CVVT: Vierzylinder-Benziner mit variabler Ventilsteuerung; 1998 ccm,; 120 kW/163 PS bei 6200/min., 194 Nm bei 4600/min.; 0 bis 100 km/h in 10,7 sec., Spitze 182 km/h; Verbrauch (städtisch/außerstädtisch/ gesamt): 9,9/6,3/7,6 Liter/100 km; CO2: 181g/km.
1.6 CRDi: Vierzylinder-Turbodiesel; 1685 ccm; 85 kW/115 PS bei 4000/min., 255 Nm ab 1800/min.
2.0 CRDi: Vierzylinder-Turbodiesel; 1995 ccm; 100 kW/136 PS bei 4000/min., 320 Nm ab 1800/min.; 0 bis 100 km/h in 11,3 sec., Spitze 181 km/h; Verbrauch (städtisch/außerstädtisch/gesamt): 6,8/5,1/5,7 Liter/100 km; CO2: 149g/km.
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